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Nebenjob als Schatzsucher

Nebenjob als Schatzsucher


Es ist schon ein wenig außergewöhnlich und dennoch kann man das Schatzsuchen unter bestimmten Umständen als Nebenjob ansehen. Und dass es sich durchaus lohnen kann, mit einer Sonde auf die Pirsch zu gehen, wird auch immer wieder in Nachrichten berichtet. So wurden in England wertvolle Münzen aus dem Römischen Reich von Schatzsuchern entdeckt. Und auch in Deutschland finden sich die einen oder anderen Schätze, wie beispielsweise Schmuck oder verschiedene Edelmetalle. Und auch bei uns gibt es mittlerweile schon professionelle Schatzsucher, die aus ihrem Hobby einfach Job gemacht haben und damit durchaus erfolgreich sind. Doch nicht jeder kann sich gleich auf die Suche begeben. Es müssen, besonders in Deutschland, die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. So findet sich beispielsweise das Fundrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch unter dem Paragrafen 965 ff. wieder. Hier wird genau erläutert, wie die Funde abzuliefern sind. Und auch der Finderlohn ist in diesen Paragrafen geregelt. Darüber hinaus muss bei den meisten Funden auch noch der Denkmalschutz beachtet werden. Wer also auf Schutzsuche gehen möchte, sollte sich zuerst einmal über Denkmalschutz und Denkmalpflege des jeweiligen Bundeslandes erkunden. Weiterhin sollte man es auch vermeiden, sich strafbar zu machen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn man einen Schatz in einem archäologisch ausgewiesenen Areal suchen möchte.


Welche Voraussetzungen muss ein Schatzsucher mitbringen?

Bei diesem Nebenjob sollte man vor allem eine große Portion Ruhe und Geduld haben. Darüber hinaus ist auch das technische Verständnis sehr wichtig. Schließlich muss man mit einem Metalldetektor umgehen können. Das Suchen nach Schätzen kann manchmal schon eine sehr zeitintensive Angelegenheit werden. Aus diesem Grund sollte man einen solchen Job nicht mal so zwischendurch erledigen.


So wird die Schatzsuche auch wirklich erfolgreich

Wer auf Schatzsuche gehen möchte, sollte zuerst einmal das Equipment abstimmen. Zu den wichtigsten Utensilien eines Schatzsuchers gehört der Metalldetektor. Hier finden sich derzeit aber eine Menge verschiedener Geräte auf dem Markt. Den richtigen zu finden, ähnelt schon ein wenig einer Schatzsuche. Wer sich nicht für einen Metalldetektor entscheiden kann oder will, kann auch ein Modell bei verschiedenen Unternehmen leihen. Auf diese Weise bekommt man ein Gefühl für das Gerät und kann immer wieder andere Modelle testen.

Wichtig ist vor allem, dass man regelmäßig auf Schatzsuche geht. Auf diese Weise bekommt man auch eine gewisse Routine. Zudem werden mittlerweile auch spezielle Lehrgänge für Schatzsucher angeboten. Denn das A und O beim Schatzsuchen ist das Beherrschen der Technik und das Sammeln von Erfahrungen. Den gewissen Spürsinn kann man schärfen indem man vielleicht in den Stadtarchiven nach möglichen Hinweisen für Schätze sucht.